Marcus Wyatt

Marcus Wyatt courtesy Charles Nitard

Horns by Veit Arlt

Artist in Residence im Mai 2012
Marcus Wyatt gehört zu einer neuen Generation südafrikanischer Musiker, die zwar das musikalische Erbe ihrer Heimat achten, dabei aber in die Zukunft blicken und sich nicht scheuen, Grenzen zu verschieben. Wyatt ist in allen möglichen Formaten zu Hause – vom Trio bis zur Big Band, vom Hardbop über drum n bass, Hip Hop, R&B und House bis zur freien Improvisation. Diese Vielseitigkeit und sein warmer, weiter Sound haben ihm den Respekt seiner Mitmusiker und der Konzertkritiker eingetragen. Marcus Wyatt hat mit einer Vielzahl renommierter Musiker zusammengearbeitet, so zum Beispiel mit Miriam Makeba, Manu Dibango, Abdullah Ibrahim, John Fedchock, Stockholm Jazz Orchestra, Courtney Pine und Bheki Mseleku.
Während seines Gastaufenthalts in Basel wird er fünf verschiedene Projekte präsentieren – vier davon im the bird‘s eye jazz club – in Zusammenarbeit mit etablierten Musikern aus der Schweiz und Studierenden der Hochschule für Musik Basel, Abteilung Jazz. Zwei weitere Gäste aus Südafrika werden ebenfalls mitwirken: die herausragende Sängerin Siya Makuzeni und der junge Pianist Afrika Mkhize, der mit seinem kraftvollen Spiel begeistert. Info: www.marcuswyatt.com
 
CDs:
ZAR (2011)
Language 12 (2006)
Africans in Space (2002)
Gathering (2000)
Quintet Legacy vol 2 (2003)
Quintet Legacy vol 1 (2001)
Heavy Spirits (2001)
 
 
 
CD Cover ZAR
ZAR
«ZAR» ist Marcus Wyatts erstes Quartett Album. Die Musik lotet den Raum zwischen den anderen in Basel präsentierten Projekten «Africans in Space», «Blue Notes Tribute» und «Language 12» aus. Ein eher traditioneller südafrikanischer Sound kombiniert mit einem zeitgemässen Zugang zu Groove und Improvisation. Sound und Klangfarbe stehen im Zentrum, wobei elektronische Elemente subtil und doch effektiv eingesetzt werden. Musik, die für ein südafrikanisches Quartett typisch ist aber mit einem Twist versehen wird. Das Tenorsaxophon, das hier das Piano ersetzt, verleiht dem Quartett einen sehr offenen und freien Sound.

Line-up:
Marcus Wyatt: trumpet/flugelhorn
Domenic Landolf: tenor sax/bass clarinet,
Banz Oester: bass
Dominic Egli: drums
 
Daten:
the bird‘s eye jazz club: 16., 23., 30. Mai 2012, 20.30 Uhr
 
LP Cover Blue Notes in Concert
Blue Notes Tribute
Die freie Musik und der Geist der Blue Notes inspiriert dieses Projekt. Dieses legendäre südafrikanische Sextett hinterliess ab 1964 wichtige Spuren in Europas Szene mit seiner Verbindung von afrikanischer Musik (Kwela) und dem progressiven Jazz seiner Zeit.
Mit Blue Notes Tribute zollt Marcus Wyatt der Musik von Chris McGregor, Mongezi Feza, Dudu Pukwana, Nikele Moyake, Johnny Dyani, und Louis Moholo Tribut.

Line-up:
Siya Makuzeni: vocals,
Marcus Wyatt: trumpet/flugelhorn,
Donat Fisch: alto sax,
Domenic Landolf: tenor sax,
Afrika Mkhize: piano, Fabian Gisler: bass,
Dominic Egli: drums, am 29. Mai Ayanda Sikade

Daten:
the bird‘s eye jazz club, 22. und 29. Mai 2012, 20.30 Uhr

Video:
The Blue Notes Orkestra, Johannesburg

Language 12
Language 12 ist ein neuer und ganz eigener Zugang zu südafrikanischem Jazz – ein schwer zu fassender, zukunftsgerichteter Sound mit Achtung für die Vergangenheit aber ohne Hemmung, Grenzen auszuloten und zu verschieben. Ein starker Groove trägt auf Loops basierende Ideen und Klanglandschaften, durchbrochen von einzigartiger Improvisation. Drum n Bass, Trip Hop, Rock und weitere Sounds, die das heutige Südafrika zu bieten hat, vermischen sich zu einem frischen, eigenständigen Sound, der sich schwer definieren lässt.
Die brilliante Sängerin Siya Makuzeni, die mit grossartiger Technik ihre Stimme rein akustisch aber auch elektronischen Effekten in noch unerschlossene Gebiete bewegt, ist ein weiterer Höhepunkt dieses Projekts. Auch Wyatt erweitert das Spektrum seines Instruments, dessen Klang er elektronisch zu ganz neuartigen Formen verwandelt. Die Kombination von Gesang und Horn in Melodie und Improvisation erscheint ganz natürlich und bietet eine erfrischende Alternative zum gewohnten Mix aus Trompete und Tenor Saxophon. Language 12 ist bewegend, warm, emotional – und gleichermassen eigenständig wie zugänglich.

Line-up:
Marcus Wyatt: trumpet/flugelhorn/electronics
Siya Makuzeni: vocals/electronics
Afrika Mkhize: Fender Rhodes
Fabian Gisler: bass
Christian Niederer: drums

Daten:
18. Mai 2012: St. Gallen, Pfalzkeller, Gambrinus Jazz (20 Uhr)
20. Mai 2012; Museum der Kulturen Basel (11 Uhr)
25. Mai 2012: Tinguely Museum, Basel, Roche'n'Jazz (16 Uhr)
25. und 26. Mai 2012: the bird's eye jazz club, Basel (20.30 Uhr)

CD Cover Africans in Space
Africans in Space
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik, Abteilung Jazz
Grossartigen akustischen Jazz aus Südafrika bietet dieses Projekt mit Studierenden der Jazz Schule Basel. Die Kompositionen zeugen einerseits vom reichen musikalischen Erbe dieser Jazz Nation und weisen andererseits mit einem neuen, zeitgemässen Sound in die Zukunft. Neben Wyatts eigener Musik sind Stücke von Chris McGregor, Dudu Pukwana und Johnny Dyani zu hören. Ein Programm mit jenem undefinierbaren Etwas, das südafrikanischen Jazz unverkennbar macht - gleichermassen warm, bewegend und «on the edge». Der kleine Big Band Sound des Septetts passt hervorragend dazu.

Line-up:
Marcus Wyatt: trumpet/fluge
Wolfgang Zumpet: euphonium
Annika Franke: alto
Alain Brenzikofer: tenor
Jan-Andrea Bard: piano/fender
Christopher Boehm: bass
Florian Haas: drums

Daten:
12. Mai, 20.15 Uhr: Neues Kino Basel (anschliessend Film Story of a Beautiful Country)
15. Mai 2012, 20.30 Uhr: the bird‘s eye jazz club, Basel
2. Juni 2012, 20.00 Uhr: Schlosserei, Rheingasse 33, Basel
5. Juni 2012, 21.00 Uhr: Upper Rhine Sessions, Sud, Burgweg 7, Basel

Pebbles by Justin Fiske
Jazz Moves
In der Reihe Jazz Moves setzen sich von Mai bis Juli 2012 jeweils Dienstags von 12.30-13.00 Uhr Jazz Duos mit den Installationen des Kapstädter Künstlers Justin Fiske im Museum der Kulturen auseinander. Am 15. Mai tritt Marcus Wyatt mit dem Bassisten Fabian Gisler auf und am 22. Mai die Sängerin Siya Makuzeni mit dem Pianisten Afrika Mkhize. Daten:
1. Mai bis 10. Juli 2012, jeweils 12.30-13.00 Uhr: Museum der Kulturen Basel, www.mkb.ch